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Berührende Klänge Der Ursprung Ich schreibe über die Klänge und Erfahrungen mit den
Tibetanischen Klangschalen, die seit einigen Jahren zu meinen Begleitern zählen. Ich beschreibe Ausschnitte eines Weges, der mir die Musik als eine Quelle und einen Ausdruck meiner
Lebensfreude zurück geschenkt hat und mich in der Tiefe meines innersten Seins immer wieder aufs Neue bewegt und neue Seiten in mir erklingen läßt. Hinter mir liegen lange Phasen des Rückzugs, des
aus der Welt tretens, um ausschließlich in Klangwelten einzutauchen und dort zu sein, damit Klang, Stille und Bewußtheit sich entfalten können, mir helfen zu wachsen und in meiner
Persönlichkeit zu reifen. Ich folgte meiner inneren Stimme , dem Wunsch und der Ahnung, Musik, Kunst und Transformationsprozesse zu verbinden, ohne in einem therapeutischen Setting zu
arbeiten. Ich wollte zurück zu dem Urgrund , zu den Wurzeln, dorthin wo es noch keine Trennung gab. Ich wußte nicht wie und wohin es mich führt, ich folgte den immer wiederkehrenden Impulsen . Ich
folgte dem, was die Klänge in mir berührten, den Räumen, die sie in mir öffneten. Als Ex-Schlagzeugerin ( 6.Jahre Frauenband) , Körperpsychotherapeutin (Paul Boyesen) und Findende ( 12 Jahre
Energiearbeit und Meditationspraxis ) betrat ich Neuland , zog ins Unbekannte.........wie Eine, die auszog, Vertrauen zu üben. Die Reise begann frei von jeglichem theoretischen Hintergrund, die
Bedeutung der Obertöne und das Wissen um die Klangschalen per se waren mir fremd. Ich hatte mich für die Faszination der „schwebenden Klänge und Klangfolgen“ entschlossen , ich folgte der
Inspiration meines Herzens. Der Selbst–Erfahrungsweg mit den Klängen, die mich das Lauschen, Horchen und Hören , Innen wie Außen, Außen wie Innen lehrten und immer noch lehren, ermutigen mich,
immer wieder neu zu hören., mich in der Faszination des Klang- Spiels zu verlieren und mich immer wieder zu finden. Altes ablösen, auflösen, die Erfahrung des Hineinhorchens und des
,Berührtseins von den eigenen Untiefen und vom inneren Weltenklang, im ständigen Wechsel mit der Erkenntnis des Gegenwärtigen, des hier und jetzt , des im Moment sein , des Neuseins. Dieses
„open up the mind“, wie es meine buddhistischen Lehrer immer wieder lehrten, öffnet und berührt neue Räume in mir, in meinem Bewußtsein , in meinem Körper, in meiner Seele. Es sind die Klänge,
die immer wieder die eigene Enge und Starrheit auflösen, die meiner Seele helfen, sich in andere Dimensionen emporzuschwingen und gleichzeitig mit dem Bewußtsein auf der Erde fest verankert zu sein. Die
folgenden Textcollagen eröffnen Einsichten, Denk – und - Fühl - Anstöße rund ums Erfahrungsfeld „Klang“, praxisorientiert und visionär, im Gewahrsein das Sprache, das Worte auch Klang sind
und gleichzeitig wissend , die Erfahrungsräume jenseits von Worten zu beschreiben. Von meinem Wunsch ausgehend, einen inneren Erlebnisraum zu kreieren, jenseits von Therapie.-, Meditations -
und Entspannungsgruppen, und jenseits von einzig gültigen Wahrheiten, eröffnete ich im Oktober 1999 in Frankfurt am Main einen Klangraum. Dazu gehören neben dem Schreiben und Forschen
die Bereicherung meines Wissenshintergrundes. Die Werke von Joachim Ernst Behrend, von Hans Cousto, des Mystikers und Musikers Hasrat Inayat Khan, das Wissen um die Harmonie der Sphären seit
Pythagoras und bis zu dem Astronom Johann Keppler, die Forschungen des französischen Arzt und Therapeuten Alfred Tomatis über die psycho – akustischen Prägungen im pränatalen Bereich, die
Forschungen mit sich im Koma befindenden Menschen und vieles mehr. Den Teil den ich besonders erhellen möchte ist der Zugang über die Klänge zu unseren alten archetypischen Wissensquellen, der
Zugang in andere Bewußtseins- und Wahrnehmungsbereiche, das ganzheitliche Gewahrwerden und Lösen von Energieblockaden, von einschränkenden Denk –und Verhaltensmustern , die Bereicherung und
Stärkung unserer spirituellen Wurzeln, als Quelle unserer innewohnenden Weisheit und Intuition, und immer wieder die Einfachheit, Freude und Faszination mit den Klängen zu kosten. zurück zum Seitenanfang
Der Klangraum Im Klangraum umgibt den Besucher eine Atmosphäre von Ruhe und Gelassenheit. Östliches und westliches Ambiente harmonieren,
vermitteln Geborgenheit, Farbenfreude, Verspieltheit und Klarheit. Im Sitzen oder im Liegen reist der Besucher mit geschlossenen Augen zu der faszinierenden Welt der traditionsreichen
tibetischen Klangschalen. Die obertonreichen Schwingungsfrequenzen breiten sanft und wellenförmig einen Klangteppich aus, der an die Schönheit aller Dinge erinnert und einen tiefen inneren
Frieden berühren kann. Zuhören, Wahrnehmen, Einklang finden. In dieser grenzenlosen Sphäre meditativer Klänge eröffnet sich dem Besucher jener Raum , in dem Empfindungen und Gedanken die
Rückbesinnung auf Wesentliches bewirken. Eine moderne Traumzeit beginnt: der Klang als Mittler innerer und äußerer Welten hilft neue Wahrnehmungsräume zu erschließen.Tagträume,
Visionen, Wünsche, Reflexionen und Be-Sinnliches steigen auf. Jede Klangraumzeremonie ist eingebettet in ein Ritual zur Heilung der Erde, der Lebewesen und zum Einklang zwischen Mensch , Natur
und Kosmos. Damit verwirkliche ich meine persönliche Vision, symbolisch einen Ort der Zusammenkunft zu kreieren, an dem Menschen ein Stück inneren Frieden wiederfinden können. Es ist eine Kultur
von Klang und Stille, der inneren Einkehr, des gemeinsamen Nichttuns, der Hingabe und des aktiven Empfangens. Eine Kunst zu sein, die alles in sich trägt , bewahrt, behütet und gleichzeitig
gebären und loslassen kann. Es ist wie das Betreten eines Urgrundes, der in uns allen schlummert, seit Äonen von Zeit, der alle Rhytmen in sich trägt, der alle Zyklen von Werden und
Vergehen kennt, wie die Verpuppung und Entfaltung der Raupe zum Schmetterling .. Wie die Klänge kommen und gehen, die Wolken am Himmel vorüberziehen, die Meereswellen ihren Klang dem Leben schenken,
und der Atemstrom des Lebens mit allen Menschen verbunden ist, so eröffnet sich dem Hörer das Geheimnis der eigenen Wirklichkeit des eigenen Lebens, wie immer sie in uns klingen mag. Oftmals
ist es der Verlust und die Verdrängung dieser archetypischen, weiblichen Urkraft in Männern und in Frauen in unserer schnelllebigen Zeit, in der das Funktionalitätsprinzip „schnell, schnell,
Augen zu und durch“ den Anpassungsdruck an den einzelnen Menschen immer mehr verstärkt. Psychosomatische Beschwerden und andere Zivilisationskrankheiten steigen auf als die Schattenseiten von Gewinnstreben,
Konkurrenz- und Leistungsdruck, von Beziehungslosigkeit, Ängsten und dem Verlust eines inneren Wertemangels. Wie von Sinnen, be-Sinn-ungs-Los, mit einer traumwandlerischen Präzision verkümmert der
Einzelne immer mehr in virtuellen Scheinwelten, sich selber immer fremder werdend. Der Mensch als ein Ausdruck und Kunstwerk der Schöpfung hat es verlernt in seinen inneren multidimensionalen
Kunsthallen zu wandeln, bereit sich selbst zu schauen, aus einer natürlichen Neugier und Unbefangenheit heraus. Alle spirituellen Lehrer machen auf die Kostbarkeit des menschlichen
Lebens aufmerksam. Wie oft gerät das in Vergessenheit? Der Körper als Tempel der Seele, ein perfekt angelegte Zusammenspiel der Organe, der Körperfunktionen, der körper-eigenen
Rhythmen, unsere innere Musik die ständig präsent ist: das Strömen des Blutes, die Herz -Puls- und Atembewegung, wie ein großes Orchester , das die SINFONIE DES LEBENS Tag und Nacht in jedem von
uns erklingen läßt und uns bis zum letzten Atemzug begleitet. Wie ist es einen gesunden Körper, einen schwachen Körper, einen entspannten oder verspannten Körper, einen müden oder einen wachen
Körper, einen erhitzten oder fröstelnden Körper............einfach wahrzunehmen, damit zu sein , im Sein- als lebendigen Ausdruck eines vielfältigen Ganzen. Diese sinnenhafte Erfahrung
mit uns selber zu machen, bedeutet die Wahrnehmung immer wieder nach innen zu richten, das innere Kunstwerk zu betrachten, zu fühlen , zu berühren , seinem Klang zu lauschen und zu folgen.
Das fördert Vertrauen, Autonomie und Authentizität zurück zum Seitenanfang Die Klänge berühren das Feinstoffliche zuerst
Alle Länder mit einer spirituellen Tradition spielen Obertonmusik. Obertöne sind die direkte Verbindung zum Kosmos, die Klänge tragen hinaus in eine ungeahnte Weite. Eine Obertonreihe hört rein
mathematisch gesehen nie auf, sie potenziert sich ins Unendliche. Das alte westliche Wissen, von Pythagoras bis Johann Kepler, von der Harmonie der Sphären besagt: Alles in der Natur und im Universum
ist auf harmonischen Schwingungen aufgebaut, selbst die Seele hat sich diesen Archetypus bewahrt. Der Ursprung von allen Klängen ist auf den Harmonien der Schwingungen aufgebaut , sie werden
durch das Wirkprinzip der Resonanz verstärkt. Gleiches zieht Gleiches an, Gleiches wird durch Gleiches verstärkt. „ Im Spiel mit den Klängen befinde ich mich selber in einem wertfreien Raum. Offen,
inspiriert, dem Geschehen lauschend, lasse ich - intuitiv von Moment zu Moment - Neues erklingen. Mit meditativer Wachheit, Emphatie und spielerischer Freude wird jedes Konzert zu einem einmaligen Ereignis,
genauso wie es die Besucher des Klangraumes in ihrer Einmaligkeit für mich verkörpern." Es ist die Obertonfülle und die harmonische , einfühlsame Spielweise die die BesucherInnen aufs
unterschiedlichste berührt. Die Klänge leben, gehen durch und durch und holen den Menschen geradewegs dort ab, wo er gerade berührbar ist. Die Klangschalen sind ein natürliches Regulativ und gehen in
Resonanz mit unserem innersten Grundbedürfnis, in Harmonie zu sein. Sie schwingen mit dem Wesensteil in uns, der vollkommen ist und heil, unabhängig von gesellschaftlichen und
persönlichen Konditionierungen (Humanpsychologie). Die Körperpsychotherapie geht davon aus, dass all unsere frühen traumatischen Erlebnisse und Konditionierungen im Körper gespeichert sind.
Diese sind als Verhärtungen, Verspannungen, Muskelpanzerungen u.ä. wahrnehmbar die die Vitalkraft blockieren. Im Osten setzt man mit der Heilung oft im Vorfeld an, die Gesundheitsvorsorge beginnt im
feinstofflichen Bereich der Aura .Die Klänge reinigen, stärken und laden den Körper erneut mit kosmischer Energie und Lebenskraft auf, lange bevor sich negative Gedankenformen im Körper
manifestieren können. Der Psychoanalytiker und Psychiater Wilhelm Reich bezeichnete die Aura als Orgonfeld, das beim gesunden Menschen harmonisch mit kosmischer Energie / Lebensenergie
gefüllt ist. Bei körperlicher Krankheit und seelischer Unausgewogenheit ist das Orgonfeld geschwächt oder es bricht zusammen. zurück zum Seitenanfang Erfahrungswelten berühren Über einen längeren Zeitraum befragte Klangraumbesucher berichteten über eine erhöhte Sensibilität im Bereich des Hörens,
der Wahrnehmung und der Kommunikation. - "Ich höre mir und anderen viel bewußter zu.“ - "Ich höre nach innen und weiß, was mir gut tut"; Viele Besucher tauchen ein in eine
farbenfrohe Bilderwelt, aus der sie erfrischt zurückkehren. Die Körperwahrnehmung ist gesteigert, ob Verspannung oder schmerzende Körperbereiche, die Klänge regen den Energiefluss an.
"Man bekommt ein besseres Körpergefühl, achtet mehr auf die Signale des Körpers". „Ich lerne zu unterscheiden, wie sich angespannte und entspannte Körperbereiche anfühlen“ „Es ist
so als ob die Klänge eine kleine Schutzschicht um mich herum bilden, ich fühle mich richtig gestärkt,“ Das Gewahrsein für die emotionalen Empfindungen wird auch sensibler, "Endlich
mal wieder fühlen, wie ich mich fühle", so wird die Klarheit über die eigene Befindlichkeit eine Grundlage für Weiteres. Ein Üben, Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden, eigene
Bedürfnisse von fremden unterscheiden zu lernen und damit auch Gewohnheiten zu ändern: "Wenn ich im Klangraum war, bleibt der Fernseher aus“. „Plötzlich merke ich, dass ich auch
gerne mal früh schlafen gehe“, "Es ist eine gute Erfahrung in einer Gruppe zu sein, gemeinsam, trotzdem jeder für sich alleine und einfach nichts zu tun".
"Liegen, hören, träumen, Klasse.“ Viele der Menschen sind tief berührt vom inneren Frieden und dem Gefühl, die Klänge schon immer gekannt zu haben. Die Erfahrungen der letzten 3 Jahre
zeigen immer wieder wie tief Menschen entspannen, wie sich Schlafstörungen, emotionaler Streß und andere psychovegetative Störungen lösen. Alltägliche Belastungen, Probleme oder Konflikte finden
oftmals aus sich heraus Lösungsmöglichkeiten, durch die unterschiedlichen Entspannungsebenen die der einzelne Mensch erfährt. Im körperlich, energetischen Bereich kommt Energie ins Fließen,
wie von alleine berühren und füllen die Klänge genau die Körperbereiche aus, denen es gut tut, erneut mit Energie bereichert zu werden. Das in Kontakt kommen und berührt sein von der eigenen
Intuition und dem Zugang zu unserem natürlichen kosmischen Bewußtsein, führt zu außergewöhnlich tiefen Erfahrungen von harmonischen Lebenswerten wie Vertrauen, Geborgenheit, Liebe,
Dankbarkeit, innerem Frieden, Hoffnung und Zuversicht, Sorglosigkeit, Kreativität, Sinnlichkeit, Lebensfreude und Glück. zurück zum Seitenanfang
Worte die für sich klingen
„Ich schenkte mir
eine Einzel - Klangreise in einer Situation als ich an Gürtelrose erkrankt war. Ich hatte Angst das sich etwas Schlimmes ereignet, sogar Angst unterzugehen, dass sich die Erde auftut und ich darin
versinke. Als die Klänge einsetzten, kam eine innere Ruhe und Stille auf, ich hatte das Gefühl auf Wolken getragen zu werden und fühlte mich sehr sicher. Alle Angst löste sich auf, auch die
sorgenvollen Gedanken. Insgesammt lassen mich die Konzertbesuche ruhiger schlafen. Danach ist es eine angenehme Nachtruhe, ich kann mich hingeben und fallenlassen, bin zufrieden, entspannt und ausgeglichen.“
„Ich ließ mich von den Klängen wegtragen, in weite Ferne, in schneebeglänzte
Berge, in Einsamkeit und totales Angenommensein. Nicht dass ich schlief, aber ich war auch nicht wach, anwesend in diesem Raum, nur mit meinem Körper, den meine Seele offensichtlich
verlassen hatte. Und meine Seele breitete nun ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande als flöge sie nach Haus. Und als die Zimbeln mich vorsichtig zurückbrachten, hatte ich das Gefühl
total erfrischt zu sein und von einer ganz anderen Ebene, anderen Schwingung zurückgekommen zu sein. Frohgemut fuhr ich nach Hause und es erwartete mich eine Nacht, die mich in eine tiefe Ruhe führte, mich
auf so einer heilen Schwingung schlafen und ausatmen ließ, die ich von meinem gewohnten guten Schlaf nicht kannte“.
„Die Erfahrung mit den Klängen der Klangschalen war so intensiv, das ich sie gerne
weitergebe. Es war eine Ganzkörper - Erfahrung, alles war energetisiert und angeregt, ein strömen und fließen, wie ich es von manchen wirklich tiefen sexuellen Erfahrungen kenne. Ein Gefühl von
Weite, von Wärme, von wohligem Sein, lebendig, prickelnd und sprudelnd, Eine Quelle die nie endet, die mich verbindet mit einem tiefen seelischen Empfinden des angenommen Sein meiner Person und
mit dem lustvollen Pulsieren , gleich einem Tanz jeder einzelnen Zelle, ausgedehnt über den gesamten Körper, ja ganz einmalig. Es war so, als ob es mich über mich selber hinaus trägt, hinaus
in die unendliche Weite des Kosmos und gleichzeitig die Wahrnehmung so sensibilisiert ist, das das Körper empfinden wie mit der Lupe so detailliert genau spürbar war. Tage später habe ich
mich noch sehr aufgehoben und in mir ruhend gefühlt.“ zurück zum Seitenanfang Klangreise - Selbstexperimente Dagmar Fröhlich In allen meinen Klangeinzelreisen war der Zugang zur Transpersonalen Ebene präsent, und ich war sehr froh in einem längerem Gespräch mit dem Mediziner, Psychoanalytiker und Begründer der
Transpersonalen Psychologie, Stanislav Grof (USA) meine Erfahrungen und Vermutungen mitzuteilen.
Einige Klangreisen führten mich in andere Inkarnationen, berührten pränatale Bereiche und unterstützen insgesamt mit allen Seelenanteilen lebendiger im Körper zu sein. Eine Lebensrückblende, in der mir noch einmal auf einer anderen Ebene gespiegelt wurde, wie wichtig es für meine Persönlichkeitsentwicklung war, viele herausfordernde Lebenssituationen durchlebt zu haben , um letztendlich Stärke, Mitgefühl und Vertrauen ins Leben zu gewinnen.
Erfahrungen, die den Sinn des eigenen Lebens ins Bewußtsein rücken, sind getragen von der Einsicht, diese an andere
weitergeben zu können.
Auffallend bei allen Klangreisen ist es, immer ein Teil Beobachter zu sein und gleichzeitig mitten drin. Die Perspektive ändert sich, in einem anderen Bewußtseinsraum mit
inneren Bildern und Empfindungen eröffnen sich neue Denk - und Fühlweisen oder die Klangreise ist mehr energetisch wahrnehmbar.
„Dieser Gesang wird nicht benutzt um eine Gottheit anzurufen sondern
um die innere Energie des Individuums, das sich in einem verwirrten Geisteszustand befindet, mit dem universellen Fluß der Energie in Verbindung zu bringen. Da wir uns in einem dualistischen
Geisteszustand befinden, existiert diese Trennung und deswegen geht es in dieser Praxis darum, die dualistischen Abgrenzungen zu beseitigen, indem man in die Dimension des Klangs eintritt.“ (Zitat aus
Tibets Weise Frauen S. 92) „Nach dieser Phase entspannte sich mein Körper vollständig. Es war so als ob ich nur noch reine Gedankenform bin, ich sank immer tiefer und plötzlich stieg es noch
einmal aus mir empor, aus einem Zustand der Schwerelosigkeit heraus. Ja, ich bin reines Bewußtsein , das ist der Teil der immer wieder weitergeht, von Inkarnation zu Inkarnation. Das ist auch
der Teil, der den körperlichen Tod überlebt. Dieses Wissen stieg in einer solchen Wachheit und Klarheit aus mir hervor, wie aus der Tiefe eines Vulkans. Wenn ich versuchen würde es darzustellen,
dann wäre ich eine Sprechblase ohne Körper. Alle Ängste und Befürchtungen waren lediglich der Versuch, das Vertrauen in mich und mein Leben zu schmälern. Ich hatte die grundlegende Gewißheit, in
etwas weitaus Größeres eingebunden zu sein, als ich es mit meinem Tagesbewußtsein jemals begreifen kann.“ „Ich sah ein Baby was an der Brust seiner Mutter genährt und gehalten wurde. Danach
erschien dieses Baby als Embryo, im Fruchtwasser der Gebärmutter sich wiegend und sanft schaukelnd, über die Nabelschnur mit seiner Mutter verbunden. Gleichzeitig war der Embryo symbolisch über die
Nabelschnur in die Weite des Universums eingebunden, geschützt und getragen. Plötzlich wußte ich, das bin ich.Das Bild war ein sehr starkes inneres Heilbild, ich konnte mich innerhalb der
Klangreise und in den Tagen danach noch einmal mit meinem nicht gewollt sein versöhnen.“. zurück zum Seitenanfang |